Gewerbeverein Mainhausen e.V. - Freitag, 10. Februar 2012
Vom Krisengerede sich nicht abhängig machen, sich auf die eignen Stärken besinnen, so der Vorstandssprecher Günter Althaus, Ariston-Nord-West-Ring e.G (ANWR ) vor den Zuhörern anlässlich des achten Gewerbeneujahrsempfang des Gewerbeverein Mainhausen.
Vor einem bis auf den letzten Platz besetzten Saal im Alten Rathaus in Zellhausen konnte der Vorsitzende Dievernich eine große Anzahl von Ehrengästen aus Politik und Wirtschaft, sowie das 58. Mitglied im Gewerbeverein Mainhausen begrüßen. In Rahmen seiner Begrüßung wurden die Gründungsmitglieder des im Jahr 2001 für Ihre seinerzeitige Entscheidung der Vereinsgründung gedankt und er bilanzierte die erfolgreiche Entwicklung mit Unternehmertreffpunkt, mit 3 Gewerbeschauen, sowie dem Wochenmarkt. Die gemeinsamen Firmenbesuche mit Bürgermeisterin und Gewerbeverein dienen der Vertrauensbildung zwischen der kommunalen Verwaltung und sind Teil der Wirtschaftsförderung.
Bürgermeisterin Ruth Disser gab einen kurzen Überblick über durchgeführte Maßnahmen und ist sichtlich stolz darauf, den Haushalt des Jahres 2012 ohne erneute Kreditaufnahme abwickeln zu können. Vorstandschef Althaus wies auf die gute Zusammenarbeit mit der Standortgemeinde hin und stellte weitere Ausbaupläne am Standort Mainhausen durch neue Präsentations- und Büroräume mit einem Volumen von 14 Mill. Euro, sowie neuen Arbeitsplätzen vor. Mehr Kinderbetreuung, Hotel- und Gastronomieangebot wäre wünschenswert und von großem Vorteil für den Wirtschaftsstandort Mainhausen. Günter Althaus betonte, dass Engagement einer Kommune für Unternehmer als Standort hat heute einen höheren Stellenwert als der Gewerbesteuer-Hebesatz. Als eine wesentliche Stütze der kleinen und mittelständischen Unternehmen sieht Herr Althaus in den regional orientierten Banken. Hier kennt man sich untereinander, das Vertrauen ist da und die Risikoabschätzung ist übersichtlich.
Es war fast natürlich das Vorstandssprecher Althaus, selbst im Bankwesen zuhause, auf den Euro zu sprechen kam. Er sieht den Euro als Garant nationaler Wirtschaft, die D-Mark wäre heute so stark, dass wir keine Exportchancen mehr hätten. Nicht eine Währungskrise, sondern eine Schuldenkrise suche Europa heim, um diese zu meistern, sei die Bundesrepublik auf einem guten Wege.
Dem Geschichts- und Heimatverein Mainhausen wurden im Rahmen des Gewerbeneujahrsempfang für seine Forschungen über Zellhausen gedankt und dem Vorsitzenden des Vereins, Herrn Dr. Ludwig Stenger, eine Spende überreicht.
Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung durch Klavierstücke u.a. von Bach und Diabelli ,vorgetragen von Tristan Schulz (13 Jahre alt), die mit viel Applaus bedacht wurden.
Gewerbeneujahrsempfang 2012
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