Gewerbeverein Mainhausen e.V.

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Gewerbeverein Mainhausen e.V. - Thursday, August 9, 2012

Sommergespräche 2012

Mainhausen ist ein Wirtschaftsstandort mit internationalem Charakter

Während sich London auf die olympischen Spiele vorbereitete fanden in Mainhausen die wirtschaftlichen Sommergespräche 2012 mit örtlichen Unternehmen statt. Um die Situation der örtlichen Unternehmen und deren Sorgen nicht aus dem Blick zu verlieren, gehören Firmenbesuche und Vor-Ort-Gespräche für Bürgermeisterin Ruth Disser und dem Vorsitzenden des Gewerbevereins, Peter Dievernich, zu den wirklich interessanten Aufgaben.

„Ziel dieser Gespräche ist, neben dem persönlichen Kennenlernen, vorhandene Probleme zu erörtern und gemeinsame Lösungen zu erarbeiten", erläutert die Verwaltungschefin die Hintergründe.

„Den Auftakt der diesjährigen Gesprächsrunde bildet der Besuch im neu eröffneten Bistro „Mahlzeit" im Gewerbegebiet Zellhausen im Ostring", so Peter Dievernich. Das Angebot an Frühstück und Mittagstisch bietet für die ansässigen Unternehmen und deren Mitarbeiter einen örtlichen Vorteil. Und das „fahrende Personal" der vielen Transportunternehmer kann sich kostengünstig mit einem Imbiss stärken.

Bei der Firma SYKO, ein Familienunternehmen am Standort Mainhausen, kann man durchaus von einem „global Player" sprechen. Der Kompetenzbereich erstreckt sich über die Entwicklung und Produktion von Leistungselektronik, sowie standardisierten Schaltungen und kundenspezifische Sonderentwicklungen z.B. für die Luftfahrt, die Bahn- und die Off-shore-Technik. Im Gespräch mit der Geschäftsleitung und dem anschließenden Firmenrundgang wurden Themen wie europäische Situation und qualifizierte Personalsuche angesprochen. Auch die langen Bearbeitungszeiten von Anträgen bei den übergeordneten Behörden (z.B. Baugenehmigungen) kamen zur Sprache. „Gerade dieser Punkt ist die Unternehmen von großer Bedeutung", stellt Bürgermeisterin Ruth Disser fest und sichert die Unterstützung der Gemeinde Mainhausen zu.

Die Firma Neutron GmbH in Mainflingen beschäftigt sich mit der Mikrochip-Entwicklung die z.B. bei Solartechnik, Haustelefonanlagen und Kredit- und Scheckkartenabbuchungen zur Anwendung kommt. Die Signalanlagen des bekannten Modelleisenbahnherstellers Märklin werden in Mainflingen produziert und vertrieben. Das Unternehmen ist international tätig und arbeitet auch an vom Bund geförderten Forschungsaufträgen. „Es ist schon phantastisch zu sehen, dass der Inhalt aus qm-großen Schaltplänen sich in einem Mikrochip von weniger als der Größe des kleinen Fingernagels, sich wiederfindet", so Peter Dievernich beim Firmenrundgang.

„Es hat sich bestätigt: Mainhausen ist ein Standort mit internationalem Charakter auf den wir alle stolz sein können", berichtet Ruth Disser und sichert zu: „Die informativen Gesprächsrunden werden weiter geführt."

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